D- Jugend gibt in Kreisliga Punkte gegen zwei Spitzenreiter ab

Wachsen eigentlich nur die Anderen? Erstaunliche Größenunterschiede waren in den Spielen gegen Bolanden und die TSG festzustellen.

Klar, zum Teil liegen Altersunterschiede von 1,5 Jahren dazwischen, auf dem Platz gleichen die Duelle daher “David gegen Goliath”. Hohe Bälle führten in beiden Partien zur Resignation der Mittelfeld- und Abwehrspieler, die mit bestem Bemühen nicht an die Bälle kommen konnten.
Zu lösen wäre das Problem über saubere Pässe beim Spielaufbau, die in diesen beiden Spielen aber leider viel zu selten zu sehen waren, sodass die Punktverluste Alles in Allem in Ordnung gehen.
Gegen Bolanden gestaltete sich das Spiel sehr lange offen, auch nachdem eine Flanke dem Enkenbacher Abwehrspieler über die Wollmütze rutschte und unhaltbar für den Torwart im eigenen Tor landete.
Erst Mitte der zweiten Halbzeit setzte sich die körperliche Stärke der Donnersberger im Mittelfeld mehrfach durch. Zuvor kam Enkenbach über die Seiten durchaus häufiger vors gegnerische Tor, am Strafraum war jedoch stets Schluss. Zu selten versuchten die SVE’ler, mit Schüssen früher den Abschluss zu suchen, obwohl jeder einzelne Versuch durchaus gefährlich wurde und zum Ausgleich hätte führen können.
Die größeren Chancen blieben jedoch stets auf Bolander Seite, die im Gegenzug durch schöne Spielzüge im Mittelfeld schließlich dann doch noch zu 3 weiteren Toren kamen.

Auf der TSG trat Enkenbach gegen eine mit Spielern der Landesliga verstärkte Jugendmannschaft an, sodass den Zuschauerinnen und Zuschauern immer mal wieder schöner Fußball geboten wurde. Tore fielen im 10 Minuten- Rhythmus jedoch nur auf der Seite Kaiserslauterns. Zu selten gelang es Enkenbach, ihre eigenen Offensivaktionen zu Ende zu bringen.
Bemerkenswert waren vor allem das genaue Passspiel und die variablen Spielideen der TSG, welche die SVE- Jugend nicht immer, aber eben doch dann und wann überforderten.
Nur mit ganz erheblichem körperlichem Mehraufwand wäre es möglich gewesen, die beiden Topmannschaften länger auf Distanz zu halten.

In den zwei Spielen kamen zum Einsatz: Arnold, Daniel, Eduard, Erik, Janis, Jona, Jonas, Justin, Kevin, Nick, Paul, Philipp, Simon.