Unsere 1. Mannschaft musste sich am Sonntag beim TuS Ramsen mit 1:4 geschlagen geben. Nach einer schwierigen ersten Halbzeit zeigte der SV Enkenbach nach dem Seitenwechsel eine deutlich bessere Reaktion und bewies Moral, konnte die Partie letztlich aber nicht mehr entscheidend drehen.

Von Beginn an fanden wir nur schwer in die Begegnung. Im eigenen Ballbesitz fehlte es an diesem Tag an der gewohnten Sicherheit und Präzision im Passspiel. Gleichzeitig gelang es uns zu selten, mit der nötigen Konsequenz die Tiefe zu bespielen und dadurch hinter die gegnerische Defensive zu kommen. Auch in den Zweikämpfen waren die Gastgeber zunächst griffiger.

In der 9. Minute nutzte Ramsen dies zur frühen Führung durch Manuel Walburg. Auch danach gelang es uns nicht, ausreichend Kontrolle über die Partie zu bekommen. Kurz vor der Pause erhöhte Alexander Rueth in der 42. Minute auf 2:0. Ein bitterer Zeitpunkt und gleichzeitig der Halbzeitstand.

Mayer bringt den SVE zurück ins Spiel

Nach dem Seitenwechsel zeigte unsere Mannschaft jedoch eine andere Einstellung. Wir kamen mit mehr Energie aus der Kabine, versuchten zielstrebiger nach vorne zu spielen und suchten nun auch häufiger über längere Bälle den Weg in die Tiefe.

Diese bessere Phase wurde in der 52. Minute belohnt: Philipp Mayer erzielte den Anschlusstreffer zum 2:1 und brachte uns damit zurück in die Partie. In dieser Phase war zu erkennen, dass die Mannschaft das Spiel keineswegs aufgegeben hatte und sich noch einmal gegen die Niederlage stemmen wollte.

Mit zunehmender Spielzeit ging allerdings die Ordnung in unserem Spiel gegen den Ball verloren. Dadurch entstanden Räume, die Ramsen konsequent ausnutzte. Jan Zimmer stellte in der 71. Minute auf 3:1, ehe Sven Bläse nur drei Minuten später mit dem 4:1 die Partie endgültig entschied.

Auf der gezeigten Moral aufbauen

Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfällt, können wir etwas Positives aus Ramsen mitnehmen: Die Mannschaft hat Moral bewiesen und insbesondere nach der Pause eine bessere Einstellung gezeigt als noch beim vergangenen Heimspiel gegen die TSG Albisheim.

Genau darauf gilt es nun aufzubauen. Wir müssen diese Bereitschaft von Beginn an auf den Platz bringen, in den Zweikämpfen konsequenter auftreten und mit mehr Ruhe sowie Genauigkeit unser eigenes Spiel entwickeln. Gerade im Passspiel und beim Bespielen der Tiefe müssen wir wieder zu unseren Stärken zurückfinden.

Der TuS Ramsen war an diesem Nachmittag in den entscheidenden Situationen konsequenter und nutzte unsere Fehler. Für uns heißt es nun: Spiel abhaken, die richtige Einstellung mitnehmen und weiterarbeiten.

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