Am gestrigen Abend stand für unsere 1. Mannschaft das nächste Vorbereitungsspiel auf dem Programm. Um 19:30 Uhr erfolgte der Anpfiff bei der SG VfR Hettenleidelheim/ATSV Wattenheim. Nach zuletzt starken Auftritten war es erneut eine wichtige Gelegenheit, Spielpraxis zu sammeln und weitere Abläufe für die bevorstehende Rückrunde zu festigen.
Am Ende musste sich der SV Enkenbach mit 3:0 geschlagen geben. Doch wie so oft in der Vorbereitung war das Ergebnis nicht der entscheidende Maßstab. Vielmehr ging es darum, verschiedene Konstellationen zu testen, einzelnen Spielern gezielt Einsatzzeiten zu geben und Abläufe unter Wettkampfbedingungen zu trainieren.
Spielverlauf
In einer intensiven Partie tat sich unsere Mannschaft schwer, aus den eigenen Ballbesitzphasen klare Torchancen zu entwickeln. Zwar gab es immer wieder strukturierte Aufbauphasen über das Zentrum, doch im letzten Drittel fehlte die notwendige Durchschlagskraft und Präzision. Der Gastgeber zeigte sich dagegen konsequenter in der Chancenverwertung und nutzte seine Möglichkeiten effektiv.
Trotzdem erspielte sich Enkenbach mehrere aussichtsreiche Situationen – sowohl aus zentralen Positionen als auch nach längeren Ballbesitzphasen. Leider blieb die nötige Ruhe und Genauigkeit im Abschluss aus, sodass kein eigener Treffer erzielt werden konnte.
Herausforderungen im Spiel
Erschwerend kam hinzu, dass einige Spieler angeschlagen ins Spiel gingen beziehungsweise im Verlauf der Partie verletzungsbedingt ausfielen. Am Ende stand die Mannschaft sogar nur noch mit zehn Spielern auf dem Platz. Gerade unter diesen Umständen war es wichtig, Charakter zu zeigen und die Partie dennoch konzentriert zu Ende zu spielen.
Solche Situationen gehören zur Vorbereitung dazu. Sie fordern Flexibilität, Mentalität und Zusammenhalt – Eigenschaften, die in der Rückrunde entscheidend sein werden.
Erkenntnisse für die kommenden Wochen
Das Spiel hat deutlich gemacht, woran in den nächsten Trainingseinheiten gearbeitet werden muss. Besonders im Umschaltspiel sowie in der Entscheidungsfindung im letzten Drittel gilt es, weiter an Details zu feilen. Gleichzeitig zeigte die Partie aber auch, dass die Mannschaft in der Lage ist, strukturierte Spielzüge aufzubauen und sich Chancen zu erarbeiten.
Wichtig bleibt: Die Vorbereitung dient dazu, Prozesse zu verbessern – nicht ausschließlich Ergebnisse zu sammeln. Jeder Spieler soll Spielzeit erhalten, Wettkampfhärte entwickeln und fit für die Rückrunde werden. Zudem bietet diese Phase die Möglichkeit, taktische Varianten auszuprobieren und neue Abläufe zu testen.
Blick nach vorne
Auch wenn die Niederlage den positiven Lauf der vergangenen Wochen beendet hat, liefert sie wertvolle Erkenntnisse. Solche Spiele helfen dabei, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und gezielt daran zu arbeiten.
Die Mannschaft wird die richtigen Schlüsse ziehen und den Fokus weiterhin auf eine intensive Trainingsarbeit legen. Mit den gesammelten Erfahrungen, zunehmender Fitness und wachsender Abstimmung soll die Rückrunde erfolgreich gestaltet werden.
Das Ergebnis war an diesem Abend zweitrangig – entscheidend ist, dass die richtigen Schritte in Richtung Rückrunde gemacht werden. Beim nächsten Testspiel am Sonntag greift die Mannschaft von vorne an.